JU: Energiewende parteiübergreifend in Angriff nehmen

CDU-Nachwuchs diskutiert mit Wilhelm Hogrefe und Adrian Mohr / Heinrich Klopp zu Gast

Gruppenbild der JU Kreismitgliederversammlung

VERDEN. Wie sieht der alltägliche Energieverbrauch in Zukunft aus? Woher kommt der Strom und zu welcher Tageszeit nutzen wir ihn in einigen Jahren? Über diese und weitere Fragen diskutierte die Kreismitgliederversammlung der Jungen Union (JU) kürzlich in Verden. Mit dabei waren Wilhelm Hogrefe MdL und der CDU-Landtagskandidat Adrian Mohr sowie der ehemalige Bürgermeisterkandidat Heinrich Klopp.

Acht JU’ler aus dem gesamten Kreisgebiet sitzen seit dem vergangenen Jahr in Kommunalparlamenten, engagieren sich und wollen Ansprechpartner für die junge Generation sein. „Toll, dass wir vielerorts so gute Ergebnisse einfahren konnten und mit Arne Jacobs in Kirchlinteln sogar einen Ratsvorsitzenden in unseren Reihen haben“, resümierte JU-Kreischef Sebastian Fischer. Besonders am Herzen liegt der JU weiterhin die Gründung einer Berufsakademie in Verden, die 2011 im Kommunalwahlkampf von Heinrich Klopp vorgeschlagen worden war. Klopp bedankte sich im Rahmen der Mitgliederversammlung noch einmal für die Unterstützung im vergangenen Wahlkampf.

Zum Thema Energiewende und deren Umsetzung im Landkreis Verden skizzierte Wilhelm Hogrefe die neuen Entwicklungen von Energielieferanten. So ist es bereits heutig möglich, alle elektronischen Geräte im Haus über das Handy zu steuern und zu programmieren. „Spül- oder Waschmaschinen können auch nachts laufen, wenn der Stromverbrauch in Deutschland relativ gering ist“, erklärte Hogrefe. Künftig wird es im Tagesverlauf unterschiedliche Strompreise geben, die den Anreiz schaffen sollen, dass der Strom auch außerhalb der Hauptzeiten nachgefragt wird. „Ziel dahinter ist, den Stromverbrauch über den ganzen Tagesverlauf zu streuen und Spitzenlasten zu reduzieren“, verdeutlichte der Landtagsabgeordnete. Auch solche Thematiken gehören zum Projekt der Energiewende, die im Landkreis Verden künftig durch eine gemeinsame Strategie mit den Energieversorgen optimiert werden soll.

Die JU will sich weiterhin mit dem Thema befassen und möchte dazu in Kürze einen Besuch beim ZentrumZukunft im Emsteker Ecopark bei Cloppenburg durchführen. Einig waren sich die Jugendlichen auch, dass die Energiewende nur parteiübergreifend gelingen kann. „Dafür ist Bundesumweltminister Peter Altmaier der richtige Mann an der richtigen Position, weil er ein über Parteigrenzen anerkannter Netzwerker ist, der auch komplexe Sachverhalte gut erklären kann“, so der CDU-Nachwuchs.

Auch CDU-Landtagskandidat Adrian Mohr war zu Gast und berichtete über den Planungsstand für den anstehenden Landtagswahlkampf im Januar 2013. Er setzt dabei auf die Unterstützung der JU und hofft, „dass die CDU-geführte Landesregierung unter Ministerpräsident David McAllister auch nach 2013 ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann.“



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